Wertverlust bei Bikes aus China und Indien
Zusammenfassung
Chinesische und indische Motorräder müssen nicht automatisch ihren Wert verlieren – das zeigt ein Blick auf aktuelle Gebrauchtpreise. Die Zontes 350 GK (Baujahr 2023, 3.000 km) kostet noch 3.690 € statt 5.999 € Neupreis, die 125 G1 (6.000 km) nur 2.800 € statt 3.340 €, was jährliche Verluste von 303 € bzw. 180 € bedeutet. Auch QJ-Modelle halten überraschend gut: SRT700SX (7.000 km) verliert rund 1.000 €/Jahr, SRK400 (4.600 km) nur 300 €, die 125S nach zwei Jahren 250 €. CF Moto zeigt Unterschiede je nach Modell: CLX700 (5.900 km) 800 €/Jahr, 800 MT 1.500 €, 450 MT kaum Verlust. Die Napoleon 500 (3.000 km) liegt bei 549 €/Jahr. Fazit: Wer auf Pflege, Ausstattung und Beliebtheit achtet, findet selbst bei unbekannten Marken langlebige Bikes, deren Wert stabil bleibt – ein klares Signal, dass Qualität und kluge Kaufentscheidungen wichtiger sind als der Herkunftsstempel.
In diesem Video geht es um den Wertverfall chinesischer und indischer Motorräder, speziell von Marken, die vor einigen Jahren noch unbekannt waren und stellen fest, dass manche Mopeds überraschend wertstabil bleiben, während andere extrem an Wert verlieren. Ziel ist es herauszufinden, welche Bikes für Käufer sinnvoll sind und welche weniger. Tom betont, dass er selbst überrascht war, wie stabil bestimmte Fahrzeuge ihren Preis halten. Grundsätzlich gilt: neue Motorräder verlieren immer an Wert, wobei Faktoren wie Marke, Beliebtheit, Ausstattung, Pflegezustand und Fahrleistung entscheidend sind. Dabei zeigt sich, dass nicht alle chinesischen oder indischen Bikes automatisch schnell wertlos werden.
Zontes-Modelle
Die Zontes 350 GK aus Baujahr 2023 mit 3.000 km kostet aktuell 3.690 € und hatte einen Neupreis von 5.999 €, was einen Wertverlust von rund 990 € in drei Jahren und 303 € pro Jahr ergibt – extrem wenig. Das Motorrad ist mit 39 PS zweitauglich, besitzt Topcase, Scheinwerfer, Handguards und Spiegel und ist trotz drei Jahre alten Reifen noch gut in Schuss. Auch die Zontes 125 G1 (Baujahr 2023, 6.000 km) ist mit 2.800 € gebraucht sehr wertstabil, bei einem Neupreis von 3.340 € beträgt der jährliche Verlust rund 180 €. Beide Bikes sind beliebt, gut gepflegt und zeigen, dass Ausstattung und Fahrspaß die Wertstabilität stark beeinflussen.
QJ Motor-Modelle
Die QJ Motor SRT700SX von 2023 mit 7.000 km kostet 5.800 €, während der Neupreis 8.999 € betrug, was 3.199 € Verlust in drei Jahren oder etwa 1.000 € pro Jahr entspricht. Trotz unbekannter Marke ist der Wertverlust moderat, da die Marke inzwischen wächst. Die QJ Motor SRK400 (Baujahr 2023, 4.600 km) liegt bei 5.500 €, Neupreis 6.399 €, jährlicher Verlust ca. 300 €. Die QJ 125S (Baujahr 2024, 5.300 km) zeigt nach zwei Jahren 2700 € Gebrauchtpreis bei Neupreis 3.199 €, also 250 € pro Jahr. Alle drei Bikes sind gepflegt, funktionstüchtig und halten ihren Wert besser als erwartet, was zeigt, dass auch weniger bekannte Marken stabil bleiben können.
CF Moto und Napoleon 500
Die CF Moto CLX700 (Baujahr Ende 2022, 5.900 km) kostet 5.790 € bei Neupreis 9.090 €, jährlicher Wertverlust ca. 800 €. Die CF Moto 800 MT verliert rund 1.500 € pro Jahr, vermutlich wegen der hohen Auswahl und niedrigeren Nachfrage. Die CF Moto 450 MT zeigt kaum Wertverlust, Gebrauchtfahrzeuge sind rar. Die Napoleon 500 (Baujahr 2024, 3.000 km) kostet 6.500 € bei Neupreis 7.599 €, jährlicher Verlust 549 €. Tom´s Fazit: chinesische und indische Bikes sind keineswegs automatisch wertlos werden. Gut gepflegte Fahrzeuge behalten ihren Preis, während Zubehör wie Topcases oder Spiegel im Wiederverkauf weniger Wert hat. Wer auf Qualität und Pflege achtet, kann also auch gebrauchte Bikes profitabel verkaufen.