Ducati Monster 797 2019

Hersteller
Naked Bike
Art
73
PS
A2 / A
Führerschein
ab 7.900 €
Gebrauchtpreis

Preisentwicklung

Preis Gebraucht

Kilometer bis Hintergrund mit bis 10.500km
Mittelwert
8.190€ - 10.300€
Kilometer bis Hintergrund mit bis 18.500km
Mittelwert
7.900€ - 8.190€
Übliche Preisspanne, von fair bis teuer. Außerhalb dieser Spanne ist der Preis für dein Motorrad nicht Norm.

Ducati Monster 797 2019

Wer die Religion aus Bologna verstehen will, muss sie reiten. Die Monsterino hat alles, nur keine Verbote.

Es ist eine schöne Klasse. Und sie war vom Aussterben bedroht. Zwischen 750 und 800 Kubik sind gar nicht mehr so viele lässige Eisen am Markt. Dabei ist´s noch gar nicht so lange her, da war das eine ernste Angelegenheit. 1993 stieg Gott Galluzzi auf einen Berg und verkündete die Freiheit. Mit der Monster 900 schrie er eine Verheißung in die Welt.

Die zehn Gebote:

Technische Details

Allgemein
Hersteller Ducati
Modell Monster 797 2019
Motorrad Art Naked Bike
Baujahr 2019
Führerschein A2 / A
Motor
Motortyp 2-Zylinder 4-Takt-SOHC-Einspritzmotor“L” 90° in Fahrtrichtung, Öl-Luftkühlung2-Ventil-SOHC-Desmodromik (Zahnriemen)
Zylinder 2
CCM 803 CCM
Leistung 73 PS
Leistung 54 KW
Bohrung 88 MM
Hub 66 MM
Abgasnorm Euro 4
Kraftstoffverbrauch 5.3 L
Höchstgeschwindigkeit 200+ KM/H
Getriebe Manuell
Weitere Details anzeigen
Kupplung Mechanisch betätigte Mehrscheiben-Kupplung im Ölbad (APTC-System)
Endantrieb Kette 15/46
Bremsen & Federelemente
ABS Ja
Bremse Vorne Hydraulische Zweischeibenbremsanlage mit Bosch 9MP ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 320mm Bremsscheiben (schwimmend), Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert
Bremse Hinten Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Brembo-Bosch ABS-System, 245mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 2-Kolben-Bremszange PF32B (feststehend)
Elektronisches Fahrwerk Nein
Fahrwerk vorne Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 43mm Standrohrdurchmesser
Federweg vorne 130 MM
Fahrwerk hinten Progressives Sachs Mono-Federbein einstellbar in Zugstufe und Vorspannung
Federweg hinten 150 MM
Rahmen & Maße und Gewichte
Rahmenbauart Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen (ALS 450)
Gewicht 193 KG
Radstand (mm) 1435
Sozius Ja
Tank 16.5 L
Sitzhöhe 805 MM
Lenkkopfwinkel 24 °
Radstand 1435 MM
Felgen 10-Speichen-Leichtmetallfelgen
Reifendimensionen Hinten 180/55 ZR17
Reifendimensionen Vorne 120/70 ZR17
Abmessungen L 2099 / B 830 / H 1055 MM
Assistenzsysteme & Elektronik
Tankanzeige Füllstandsanzeige
Temperaturanzeige Ja
Ganganzeige Ja
Drehzahlmesser Digital
Slidecontrol Nein
Anti-Wheelie-Control Nein
Sonderausstattung
Lenkungsdämpfer Nein
Quickshifter Nein
Sonderausstattung 1 LED Standlicht und LED Rücklicht
Sonderausstattung 2 USB-Anschluss
Sonderausstattung 3 Ready for DMS(Ducati Multimedia System)
Preis
Neupreis AT (€) 10.495 €
Neupreis DE (€) 8.990 €
Neupreis CH (CHF) 11.255 CHF
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1. Bewege dich nackt und frei

Der Naked Boom wurde befruchtet. Gleichnisse aus der Ritterwelt wurden strapaziert. Ab sofort wird mit offenem Visier gekämpft, kühn den Wind im Gesicht. Verkleidung ist ´was für´n Fasching. Sei stolz und…

2. Schäme dich nicht deiner Potenz

Im zart anmutenden aber straff funktionierenden Gitterrohrrahmen schlug ein Herz und man konnte es sehen. Der Ducatimurl wurde als Gesamtkunstwerk zelebriert und hergezeigt. Jeder konnte sehen: hier wird Verbrennung gebändigt. Die Mission begann. Auch neue Pilger wollte man erreichen. 1994…

3. Verbleibe nicht im Wartezimmer der Zukunft

Wer auch immer dem erlauchten Kreis der Warlords beitreten wollte, er oder sie konnte. Mit der Monster 600 änderte Ducati die Firmendoktrin. Wir sind nicht nur der zweirädrige Ferrari, wir sind für alle da. Und die Monsterino-Ritter hatten ihren Spaß.

4. Wachse mit der Herausforderung

Bis heute wurden die Hubräume größer. Im Schnelldurchlauf: Monster 620 (2002) mit Einspritzung, Monster 696 (2008) mit Hybridrahmen, Monster 796 (2010) mit 87 luft-ölgekühlten Pferden. Jede Einstiegsmonster schaffte es aus dem Handgelenk in die Galerie!

5. Stell dich dem Feind: Euro 4

Die bösen Mächte der Bürokratie drohten vor 2017 an der Grenze und fielen ein. Ducati schlug zurück und adaptierte das Vater-Unser.  Eine Fingerübung für die Burschen aus Bologna. Die Sesselpupser wurden vertrieben, und das war so:

6. Arbeite, wenn´s schon sein muss, effizient

Im Vergleich zur 796 musste lediglich das Mapping adaptiert und die Tank-Benzinpumpen-Einheit spezifiziert werden. Der ewige Monster-Charakter blieb erhalten. Giovanni Tonaci aber hatte größere Ziele:

7. So geht Leben: Vergiss niemals die Kür nach der Pflicht

Es gibt immer was zu tun. Im Rahmen der Euro4-Adaption verbesserte man gleich so nebenbei ein paar Kleinigkeiten. Das Monsterino soll ab nun nicht mehr eine Faltübung für Großwüchsige sein. Fußrasten tiefer und weiter vorn, der Lenker kommt näher, das entspannt vor allem in der Stadt!

8. Behalte das Ziel im Auge. Wer rast, muss auch rasten

Die unwidersprochen im absoluten Spitzenbereich agierende Bremsanlage wurde nochmals verbessert. Vorne werken zwei 320mm-Scheiben mit radialem Brembo-Beisswerk. Das dosiert wie ein Skalpell, Reserven, wann immer man sie braucht.

9. Bleibe dir selbst treu. Desmo-Air forever

Auch wenn andere Hersteller vor der Birkenstockabteilung in Brüssel in die Knie gehen, Ducati bleibt dabei. Desmodromisch gesteuerte Zweiventiler mit Öl-Luftkühlung bringen den Punch, den wir lieben. Ehrlich, unbarmherzig, echt.

10. Vergiss niemals: Luxus ist ok

Termignoni für die Musik und für´s Auge (zwei Röhrln zertifiziert, yeah! Ein Röhrl für´n Ring!), Soziusabdeckung für Solohedonisten und beim Sitz kann man für Kurzhaxerte oder Long-Distance-Rider umrüsten. Die Bordelektronik ist selbstverständlich für Ducati-Multi-Media-Anwendungen vorbereitet und bei den Ducati-Parts gibt´s jede Menge Features für die Lange Reise oder den Auftritt vorm Eissalon.

Fazit: Einzigartig und allein.
Statussymbol und Edelspaß.

Kein anderes Eisen kann im Taufschein auf eine derart kompromisslose Geschichte verweisen. Die Sensation aber ist: Das fährt sich wie eine Ducati! Das ewige Ducati-L raucht an, wie ein Einzylinder, ist fein dosierbar, wie ein gut abgestimmter Dreizylinder und man bringt die Leistung auch auf den Boden. Die neue Sitzposition ist schlicht perfekt. Etwas aufrechter, aber keinesfalls passiv. Der kurze Radstand wieselt durch´s Eck und die Ankerei dient sowieso, wie Gabriel dem Guten. Sogar bei Schlechtwetter hat die Monsterino alle Zicken abgeschüttelt, fast schon unspektakulär ist die Schärfe der Monster-Geometrie. Absolut vorhersehbar jeder Move, ein absolutes Ereignis jeder Gasstoß. Das dezentral auf Kettenseite montierte Federbein ist schön und der edle Gitterrohrkäfig verdaut die Kräfte, als wär´s eine Teejause. Perfekt und der Uridee treu geblieben. Monster 797: Ride it!

Text: Lost Espandrillo

Fotos: Ducati

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