Kawasaki
Hersteller
Naked Bike
Art
125 bei 9.500 u/min
PS
A
Führerschein
10.499 €
Neupreis

Kawasaki Z900

Über 32.000 verkaufte Eisen in der EU sprechen eine klare Sprache - wir lieben die Z900, doch wie kann ein gutes Moperl noch besser werden?

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Technische Details

Allgemein
Hersteller Kawasaki
Modell Z900
Motorrad Art Naked Bike
Führerschein A
Baujahr 2020
Motor
Motortyp Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Zylinder 4
CCM 948 CCM
Leistung 125 bei 9.500 u/min PS
Leistung 92,2 bei 9.500 u/min KW
Drehmoment 98,6 bei 7.700 u/min NM
Bohrung 73.4 MM
Hub 56 MM
Verdichtung 11,8:1
Kraftstoffmischung Einspritzer
Abgasnorm Euro 4
Weitere Details anzeigen
Kraftstoffverbrauch 5,7L / 100km L
Getriebe Manuell
Kupplung Mehrscheibenkupplung im Ölbad, mechanisch betätigt
Endantrieb Kette
Bremsen & Federelemente
ABS ja
Bremse Vorne 2 x 300mm, 4-Kolben
Bremse Hinten 1 x 250mm, 1-Kolben
Fahrwerk vorne 41-mm-Upside-Down-Gabel m. einstellbarer Zugstufendämpfung u. Federbasis
Federweg vorne 120 MM
Fahrwerk hinten Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer m. einstellbarer Zugstufendämpfung u. Federbasis
Federweg hinten 140 MM
Rahmen & Maße und Gewichte
Rahmenbauart Gitterrohrrahmen, hochfester Stahl
Gewicht 210 KG
Radstand (mm) 1455
Tank 17 L
Sitzhöhe 820 MM
Sozius Ja
Radstand 1455 MM
Reifendimensionen Vorne 120/70ZR17
Reifendimensionen Hinten 180/55ZR17
Abmessungen 2.070 x 825 x 1.080 MM
Assistenzsysteme & Elektronik
Tankanzeige Füllstandsanzeige
Ganganzeige Ja
Temperaturanzeige Ja
Drehzahlmesser Digital
Slidecontrol Ja
Anti-Wheelie-Control Ja
Sonderausstattung
Lenkungsdämpfer Nein
Quickshifter Nein
Sonderausstattung 1 Komplette LED-Beleuchtung
Sonderausstattung 2 Smartphone-Konnektivität
Sonderausstattung 3 Doppel-Drosselklappe
Sonderausstattung 4 Assist- und Rutschkupplung
Sonderausstattung 5 Horizontale Back-Link-Hinterradfederung
Sonderausstattung 6 TFT-Farbdisplay
Sonderausstattung 7 Wählbare Riding Modes
Sonderausstattung 8 3-Mode KTRC
Ersteller Lukas Frohms
Preis
Neupreis AT (€) 10.499 €
Neupreis DE (€) 9.845 €
Neupreis CH (CHF) 11.259 CHF
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Z900 Bewertungen (8 Bewertungen)

Die Motochecker Community bewertet das Motorrad folgendermaßen:

Gesamtwertung

4.8 von 5 Sterne
5 Sterne
75 %
4 Sterne
25 %
3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
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Technische Daten unverändert? 

Jein. Der bärenstarke Reihenvierzylinder liefert zwar immer noch 125Ps bei 9.500 und 98,6 Nm bei 7.700. Das Aggregat wurde überarbeitet und genau in der Mitte, ab 6000 hat er einen Punch bekommen dass fast schon der Kakstift zu malen beginnt.

Trotzdem elastisch von der Ersten bis zur Sechsten, Dampf haben wir immer! Die Z900 70 kW (A2 Variante) soll ebenfalls mehr Power in der Mitte bekommen haben, konnten wir aber leider noch nicht testen. Service Intervall liegt hier bei 12.000km. Smoother und direkter wurde die Gasannahme, zusätzlich gibt’s jetzt auch die Riding Modes Sport, Road, Rain und Rider. Kontrolliert wird über die Ridemodes die Traktionskontrolle und die Gasannahme. Durch die Vorbereitung auf Euro 5 musste natürlich auch die Tröte überabeitet werden, hier setzt Kawasaki auf Charakter - der Sound wurde kerniger und niedrigere Emissionswerte gibt’s oben drauf – Greta konform! Eine echt emotionale Kiste wenn der Reihen 4 Zylinder Dampfer in der Mitte nochmal ordenlich aufheult. Anschauungs- Material gibt es wieder auf www.TomTour.net. 

Hart am Gas, hart in der Kurve, hart beim Verzögern!

125 Pferdterl wollen unter Kontrolle gehalten werden. Die Japaner setzen hier drei neue markante Punkte. Erstens eine 300mm Doppelscheibe, die direkt hart zupackt, aber mit etwas Übung perfekt dosierbar ist. Gerade Anfänger könnte dies im ersten Moment aber schrecken! Zweitens neues Gummi von Dunlop, den Sportmax Roadsport 2, der den Kontakt zur Straße verbessert! Drittens schenkt uns Kawasaki ein vereinfachtes Fahrwerk, vorn 41 mm Upside-down-Gabel mit Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar, hinten eine horizontal angeordnete Back-Link-Federung mit Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar. Läuft bis 200km/h wie ein Glöckerl! Bei der Kurvenjagt rund um die Costa Brava siegte sie durch eine besonders stabile Lage in der Kurve. Spielerisch bremsen wir in der Kurve und feuern am Scheitelpunkt durch. Da merken wir kaum, dass die Straße nass ist und die Traktionskontrolle am Limit regelt. Gut dass sie da ist! Barbara meinte ja wir sollten Spaß haben!

Vollbepackt steht sie bereit!

Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass die Mittelklasse so viele elektronische Helfer bekommt! Traktionskontrolle einstellbar in 3 Stufen. Wir könnten jetzt sagen wir wollten die unbedingt für euch testen, aber das wäre schlichtweg gelogen - bei 5 Grad und nasser Fahrbahn blieb uns gar nix anders über! TC ist geprüft und für sehr gut befunden worden. Wer das Handbuch studiert kann dann sogar noch die Spaßkontrolle abschalten. Fahrmodies können einfach während der Fahrt verstellt werden. Möchten wir im Menü den Schaltblitz oder etwas anderes anpassen kommt jedoch Frust auf. Unlogisch und zu wenig intuitiv wurde es aufgebaut. ‘Fragen Sie ihren Importeur oder Händler bezüglich Risiken und Nebenwirkungen.’ Spät aber doch setzen die Japaner nun auch auf TFT Displays, mit einer genial gelösten Helligkeitsanpassung.

Das 4,3 Zoll große Display dimmt sich bei Hell-Dunkelwechsel automatisch, ohne dass wir als FahrerInnen abgelenkt werden. Egal ob die Sonne einem ins Gnack scheint oder frontal blendet. Die Kommando Zentrale ist aufgeräumt und gut ablesbar, nur individuell gestaltbar ist sie nicht. Die Kawasaki App ist ein nettes Gimmick, die komplexe Bedienung und die schlechte Bluetooth Verbindung bringen aber ein eher schlechtes als rechtes Anwender Erlebnis. Mit iPhones sollte sie angeblich besser arbeiten als mit Android, bei unsrem Test hat sich das aber leider nicht bestätigt. Wie nutzten die App mit iPhones und hatten oftmals Probleme und Schwierigkeiten. Faktisch ist auch der Funktionsumfang zu klein. Lediglich ein kleines SMS- und Anruf-Symbol gibt es am Display. Keine Navigationsfunktion oder Musik Steuerung, hier verspielt das doch so gute Eisen klar Potenzial.  Wir hoffen auf baldige Softwear Updates! Huch da haben wir ja doch noch was zum sudern gefunden! Yes, Job done. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass trotz Elektronik der Charakter unverändert geblieben ist, wenn nicht sogar noch ein bisschen verschärft wurde.

Lernt dem Feind das Fürchten 

Wer die Z900 im Rückspiegel sieht wird schnell Platz machen. Bullig kommt sie daher, mehrere LED Scheinwerfer Elemente sorgen für einen besonders bösen Look. Die Linien Führung ist unverändert geblieben. Lediglich der Rahmen wurde am Schwingendrehpunkt versteift. Lackarbeit ist wie gewohnt zeitlos und besonders hochwertig, da ist nix billiges dran. Neue Blinker und ein etwas angepasstes Plastikkleid schenken sie uns, die Japaner! Mag der Unterschied zur vorherigen optisch nur marginal sein, liegt im Detail eine klare Evolution. Wie zum Beispiel der neu Designte Front Scheinwerfer. Sie wird mit 210kg wohl nie ein Leichtgewicht sein, trotzdem schafft sie es, eins der besten Gewichtsleistungseisen in der Naked Mittelklasse zu werden.  

Fazit: Mehr für weniger Geld

Ob Regen, Schnee oder Sonnenschein, komplett egal! Die Z900 ist der Inbegriff des treuen Begleiters. Gerade der verfeinerte Motor und die neue 820mm, höhere Sitzbank sind genau die Handgriffe dir wir uns gewünscht haben. Wem die Z900 zu hoch ist hat eine 20mm niedriegere Sitzbank im Zubehör! Wir prophezeien 95% der Motorrad-Heizer und Stadt Cruiser würden mit der Z900 viel Spaß haben. Den Spagat zwischen ambitioniertem Anrauchen und entspanntem Stadt fahren schafft sie nahe zu perfekt. Vergleichbares können wir an einer Hand abzählen. Ganz nebenbei kostet sie nun um 500 Euroen weniger, nämlich nur noch 10.499 Geldstücke. Das ist ein klarer Kampfpreis, da braucht man nicht mehr lange überlegen. Klar ist das Update der Z900 nur eine kleine Evolution, keine Revolution. Die vielen kleinen Änderungen tragen aber dazu bei den Hobel noch schneller und präziser zu bewegen. Das Feedback vom Fahrzeug lässt sofort das Vertrauensbarometer in die Höhe schießen und wir fahren schon nach wenigen Metern wie wenn wir das Fahrzeug schon Jahre kennen würden. Viel Motorrad um wenig Geld gibt es kaum mehr am Markt. Kawasaki erstaunt uns immer wieder! Im Frühjahr 2020 steht die neue Z bei den Händlern!

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